Sansibar
Wir starten frühmorgens um halb sieben am Strand unserer Lodge auf dem Festland Tansanias. Dann sei das Meer noch ruhig und das Geschüttle auf dem doch recht kleinen Boot erträglich, meinte John, unser Gastgeber. Ruhiges Meer meint natürlich nicht die Glätte des Greifensees. Und so springt unser Boot, angetrieben von einem 250-PS-Motor, zwischendurch ziemlich hart auf den Wellen auf. Ich frage mich, ob es das wohl 90 Minuten lang durchhält. Aber man gewöhnt sich daran. Schliesslich landen wir auf Sansibar und fühlen uns wie Robinson Crusoe. Der Kapitän lässt uns an einem weissen Strand aussteigen. Das Wasser ist ruhig und türkisblau. Keine Ahnung, wo genau wir sind. Der Matrose schleppt unser Gepäck über den Sand zu den ersten Häusern. Und da wartet zu unserer Überraschung bereits ein Taxi. Top organisiert von John. Das ist (auch) Afrika! Wenn eine Insel Sansibar heisst, sind die Erwartungen hoch , obwohl sie streng genommen eigentlich Unguja heisst. Sansibar tönt nach 1001 Nacht und n...