Matratzen und Zwischenbilanz
Einen Punkt des vorherigen Blogs von Geri muss ich präzisieren: Wir kaufen nicht "neue" Matratzen fürs Mütterhaus , sondern "überhaupt". Denn bis anhin haben die hochschwangeren Frauen auf Metallrosten geschlafen (Bild s. unten). Gestern fuhren wir mit zwei Pick-ups nach Kafue , der nächstgrösseren Stadt, und haben also Matratzen und zwei Elektro-Herde fürs Mütterhaus gekauft. Leider gabs in der ganzen Stadt weder Leintücher noch Matratzenschoner dazu. Diese besorgen nun meine Eltern bei Ikea und geben sie einer Fuhr Hilfsgüter mit, die Anfang September in Lusaka ankommen sollte. Heute beim Frühstück haben Geri und ich eine Afrika-Zwischenbilanz gezogen: Was macht uns Freude? Was stresst uns? Was haben wir in den letzten Wochen gelernt? Das Schöne zuerst: die Fröhlichkeit, die Zugewandtheit und die Liebenswürdigkeit der Menschen sind unvergleichlich. Sie haben das in ihrer DNA, obwohl sie Gründe zuhauf hätten, hässig und miesepetrig zu sein. Kein Wasser? Das kommt...