Vicfalls, Geburtstag und Abschied

Viel ist seit dem letzten Blog geschehen: Am Sonntag haben wir uns zu acht mit neun grossen Koffern und sieben Rucksäcken in einen Fünfplätzer gequetscht und sind über Schotterstrassen nach Bulawayo zurückgefahren. In einer Lodge mit heissem (!) Wasser und schönem Garten haben wir uns dann etwas vom doch sehr spartanischen Masiye Camp erholt. Ausserordentlich geschätzt haben wir sechs Volunteers auch das abwechslungsreiche Essen nach zehn Tagen Maisbrei und Reis. 

Am Dienstag schliesslich Flug nach Victoria Falls. Und am Abend dann absolutes Afrika-Feeling: Diner Sunset Cruise auf dem Sambesi. Das Schiff glitt geräuschlos über den Fluss, Hippos glupschten aus dem Wasser, die Sonne versank glutrot am Horizont. 

Ich habe ja schampar gern Geburtstag - so viele nette Menschen schreiben, rufen an, überraschen mich (eigentlich schade, wird man dabei älter). Hier in Afrika war mein Tag dann aber noch etwas spezieller. Wir haben chic Kaffee getrunken, die Victoria-Fälle besucht und am Abend in einem Restaurant direkt an den Fällen gegessen. Zum Dessert gabs nicht nur eine riesige Überraschungstorte, sondern auch viel Gesang und Geklatsche. Hach. Ich war ganz gerührt. 

Mein Geburtstagsabend war gleichzeitig aber auch unser Abschied von Dani, John, Janine und Yannick. Sie waren mit uns als Volunteers im Masiye Camp und haben uns die letzten knapp zwei Wochen begleitet. Wir haben Freuden (Lagerfeuer) und Herausforderungen (Maisbrei) miteinander geteilt und praktisch jede Minute miteinander verbracht. Wir waren ein buntes Grüppchen, sie alle sind uns ans Herz gewachsen. Jetzt müssen wir uns erst wieder daran gewöhnen, nur noch zu zweit unterwegs zu sein.  

 

Diner Cruise auf dem Sambesi


Diner ohne Cruise am Sambesi
 
 
 
Victoria Falls Simbabwe-Seite

 
 
 
Restaurant: nur für Schwindelfreie

 
 
 

 


Kommentare

aglajagehri.ch hat gesagt…
so, jetzt bin ich ajour gläse, berüert vo wort und stimm, danke für d möglichkeit mitzreise🎈

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