Abschied von Chikankata
Unsere Mission ist erledigt, wir haben alles getan, was in unseren Händen lag. Deshalb haben wir uns entschieden, eine Woche früher als geplant von Chikankata abzureisen. Der Mother's Shelter ist noch nicht in dem Zustand, den wir bei unserer Abreise gerne gehabt hätten. Aber manchmal muss man auch realistisch sein und akzeptieren, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht.
Deshalb: Tschüss Chikankata! Wir verabschieden uns von vielen herzigen Menschen, von lachenden Gesichtern, winkenden Händen. Von der abendlichen Spielrunde mit Amanda, der schwedischen Nurse. Von dem herzigen Büsi, mit dem ich meine Mahlzeiten geteilt habe. Von unserem Büro mit der grellorangen Heilsarmee-Tischdecke im Conference Center. Von den Kühen vor unserem Fenster. Von der besonderen Faszination und der Trägheit dieses Ortes.
Für uns gehts morgen weiter nach Lusaka, wo wir etwas bleiben, bevor wir uns ins Uganda-Abenteuer stürzen. Ich freue mich, noch ein paar Tage Stadtluft zu schnuppern, Museen und Galerien zu besuchen. Vielleicht finden wir sogar einen Coffeeshop mit richtig feinem Cappuccino. Und im Hotel gibts ein Spa - ich habe bereits Maniküre, Pediküre, Gesichtsbehandlung und Massage gebucht. Damit ich als Mensch nach Uganda weiterreise (und mich die Gorillas dort nicht gleich anfangen zu lausen, weil sie denken, ich sei ihresgleichen😅).
Übrigens: Nein, aus den Französischlektionen an der Secondary School ist leider nichts geworden ... Tant pis.
Busfahren auf Afrikanisch: 18 in einem 10er-Bus
|
![]() | |||||
Geissen-Rettungsaktion geglückt!
|




Kommentare