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Es werden Posts vom Oktober, 2026 angezeigt.

Sansibar

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Wir starten frühmorgens um halb sieben am Strand unserer Lodge auf dem Festland Tansanias. Dann sei das Meer noch ruhig und das Geschüttle auf dem doch recht kleinen Boot erträglich, meinte John, unser Gastgeber. Ruhiges Meer meint natürlich nicht die Glätte des Greifensees. Und so springt unser Boot, angetrieben von einem 250-PS-Motor, zwischendurch ziemlich hart auf den Wellen auf. Ich frage mich, ob es das wohl 90 Minuten lang durchhält. Aber man gewöhnt sich daran. Schliesslich landen wir auf Sansibar und fühlen uns wie Robinson Crusoe. Der Kapitän lässt uns an einem weissen Strand aussteigen. Das Wasser ist ruhig und türkisblau. Keine Ahnung, wo genau wir sind. Der Matrose schleppt unser Gepäck über den Sand zu den ersten Häusern. Und da wartet zu unserer Überraschung bereits ein Taxi. Top organisiert von John. Das ist (auch) Afrika! Wenn eine Insel Sansibar heisst, sind die Erwartungen hoch , obwohl sie streng genommen eigentlich Unguja heisst. Sansibar tönt nach 1001 Nacht und n...

Leichtigkeit des Seins

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In einem offenen Safari-Fahrzeug brausen wir mit dem Ranger durch den Mkomanzi-Nationalpark. Oder, besser gesagt: Wir pflügen uns hindurch. Unter unserer Stossstange verschwinden Büsche, Sträucher, Bäume. Der Jeep kämpft sich durchs Dickicht, bis wir vor einem grossen Nashorn stehen. Es mampft seelenruhig an einem Ast und streift mit seinen spitzen Lippen die Blätter ins Maul. Der Trainee-Ranger, der lässig aussen auf dem Trittbrett steht, macht dann aber schnell einen sehr unlässigen Sprung ins Innere des Fahrzeugs, als die zwei Tonnen Tier ihn ins Visier nehmen und im gestreckten Galopp auf ihn zurennen. Nach dieser letzten Safari fahren uns unsere beiden Begleiter an die Küste Tansanias. In einer traumhaften Beach-Lodge verbringen wir nun die Tage. Nachts hören wir den Ozean rauschen, tagsüber arbeiten wir im lauen Wind und schwimmen zwischendurch ein paar Längen. Wir machen Strandspaziergänge und wundern uns über die Schnelligkeit der rosa Geisterkrebse, die zu Tausenden am St...

Jambo!

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Da schaute er gewitzt aus den Wolken und hiess uns in Tansania willkommen: der Kilimandscharo! Die Vorfreude war gross auf dieses Land, die Serengeti wartete, der Ngorongoro - und Oli! Er war vor zwei Jahren unser Guide und wollte uns auch dieses Mal die Schönheit Tansanias zeigen. Er stand am Flughafen und erwartete uns - gross und strahlend, wie wir ihn kennen. Wer hätte gedacht, dass wir uns noch einmal in diesem Leben begegnen. Schön, wenn Kontakte über die halbe Erdkugel reichen, und sich Menschen, die sich mögen, von Tausenden von Kilometern nicht abhalten lassen, einander wiederzusehen.  Die Serengeti hatte vor zwei Jahren tiefe Spuren in meinem Herzen hinterlassen. Diese unendliche Weiten, die goldenen Gräser, die vielen, vielen Löwen. Würde es das zweite Mal ebenso sein? Ja! Es war! Nach dem Arusha-Nationalpark mit Walk-Safari, einem Dorf- und Marktbesuch mit privatem Mittagessen und dem Ngorongoro-Krater wartete meine heissersehnte Serengeti auf uns. Und sie gab a...

Rückblick auf das Masiye-Camp

Es ist bereits über zwei Monate her, seit wir im Masiye-Camp eingetroffen sind und dort während einer Woche mitgeholfen haben, Waisenkinder zu betreuen. Am 7. August habe ich in diesem Blog bereits ausführlich über diese besondere Zeit berichtet. Nun hat uns Yannik Maurer, der ebenfalls Teil des Leiterteams war, einen eindrücklichen Film zugespielt. Er fasst die gemeinsame Woche mit all ihren Aktivitäten noch einmal eindrucksvoll zusammen.