Die Stimme von Chikankata
Was für ein wunderbarer Name: Bright. Und tatsächlich strahlt er, als wir ihn im Radiostudio treffen. Stolz zeigt er uns seinen Sender und erzählt voller Visionen von der Zukunft.
«Mein Traum ist es, diese Radiostation weiterzuentwickeln, bevor ich sie eines Tages verlasse. Und wenn wir sogar eine TV-Station aufbauen könnten, wäre das etwas Grossartiges», sagt Bright.
Doch die Realität sieht anders aus. Das Geld ist knapp. Mikrofone müssten ersetzt werden, Computer fehlen, und wichtige Teile der Übertragungstechnik könnten jederzeit ausfallen. Die notwendigen Mittel für neue Geräte aufzubringen, ist beinahe unmöglich.
«Die Hauptaufgabe des Radios ist es, die Öffentlichkeit zu informieren und darüber zu berichten, was in der Gemeinschaft passiert», erklärt Bright Mudonga. Gerade in Zeiten des Klimawandels sei diese Aufgabe noch wichtiger geworden. Über das Radio können Informationen verbreitet und praktische Wege aufgezeigt werden, wie die Menschen mit den Veränderungen umgehen können.
Für Bright ist der Sender weit mehr als ein Ort, an dem Programme ausgestrahlt werden. Er ist eine Stimme, die informiert, verbindet und Hoffnung schenkt – für die vielen Menschen in der Region, die unter einfachsten Bedingungen leben.
In einigen früheren Blogs haben wir bereits darüber berichtet, wie wir das Mütterhaus mit Kochherden und Matratzen etwas besser ausstatten konnten. Da vom Budget von SwiZimAid noch Mittel übrig blieben, war es möglich, zusätzlich eine Leitung zum Radio zu installieren. So können sich die werdenden Mütter die Wartezeit nun mit Musik und Informationen etwas angenehmer gestalten.
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Bright Mudonga in einer Sendepause.
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