Jambo!
Da schaute er gewitzt aus den Wolken und hiess uns in Tansania willkommen: der Kilimandscharo! Die Vorfreude war gross auf dieses Land, die Serengeti wartete, der Ngorongoro - und Oli! Er war vor zwei Jahren unser Guide und wollte uns auch dieses Mal die Schönheit Tansanias zeigen. Er stand am Flughafen und erwartete uns - gross und strahlend, wie wir ihn kennen. Wer hätte gedacht, dass wir uns noch einmal in diesem Leben begegnen. Schön, wenn Kontakte über die halbe Erdkugel reichen, und sich Menschen, die sich mögen, von Tausenden von Kilometern nicht abhalten lassen, einander wiederzusehen.
Die Serengeti hatte vor zwei Jahren tiefe Spuren in meinem Herzen hinterlassen. Diese unendliche Weiten, die goldenen Gräser, die vielen, vielen Löwen. Würde es das zweite Mal ebenso sein?
Ja! Es war! Nach dem Arusha-Nationalpark mit Walk-Safari, einem Dorf- und Marktbesuch mit privatem Mittagessen und dem Ngorongoro-Krater wartete meine heissersehnte Serengeti auf uns. Und sie gab alles, um mich von der ersten Sekunde an im Sack zu haben: Bereits auf dem Weg zu unserer Lodge sahen wir 14 Löwen. Geschlafen wurde in grossen Zelten, ein Eskortservice holte und brachte uns zum Restaurant. Denn die wilden Tiere haben Hunger. Und so ein lahmer Touri ist allemal leichter zu kriegen als eine flinke Antilope. Nachts kreischten Hyänen, brüllten Löwen und anderes Getier, und wir schlummerten friedlich unter dem Moskitonetz einem neuen Serengeti-Tag entgegen.
Frühmorgens dann Fahrt in den Norden der Serengeti - dort, wo die Gnus zu Tausenden den Mara überqueren, und die Krokodile, als Baumstämme getarnt, geduldig auf sie warten. Auch wir warteten geduldig. Aber vergebens. Die Gnus spielten mit uns, kamen zum Fluss, tranken, machten Anstalten und dann rechtsumkehrt. Wir folgten ihrer Wanderung von da nach dort, bis sich eines der Gnus unserer erbarmte und über den Mara schwamm. Es kam unversehrt am anderen Ufer an, es sei ihm gegönnt. Und wir können ohne zu lügen behaupten, wir hätten ein Crossing gesehen!😅
Die Reise führt uns nun an die Küste Tansanias in eine Schildkröten-Lodge. Und ich merke: African Time ist für einmal rasant schnell. Unsere vier Monate brausen dem Ende entgegen ...
![]() |
Die Löwinnen suchen Schatten
|
![]() |
Gnus! (Im Hintergrund dänk ...)
|
![]() |
Wir teilen das Zuhause mit Löwen und Büffeln
|
![]() |
| Begegnung mit Jö-Effekt |
![]() |
Willkommensgruss beim Anflug
|





Kommentare